Apachi-Trail
Superstition Mountain  

Unterwegs in ARIZONA

 
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 Stand: 12. November 2007


Ein alter Saguaro -

(der rechts), links der ist

nicht so alt ... In meinem

Alter war der Saguaro

ungefähr so groß wie ich.

Er dürfte jetzt so an die

200 Jahre alt sein.

Der Superstition Mountain

Typische Vegetation

typische Vegetation

Leuchtende Farben

verraten den Standort

Blühender Cereus

Ein Ferrokaktus mit seinen

stabilen gebogenen Haken

Ferrocactus

Die folgender Bilder sind

von 1973 und leider schon

stark gealtert ...

Saguaro Lake

Der Canyon Lake wird von

dem MORMON FLAT DAM

gestaut, welcher 125

gebaut wurde.

Wasserfläche: 57.852

Acre Feet, die Hydro-

Elektrischen Generatoren

haben 10.000 Kilowatt

Leistung.

Canyon Lake

Da war Nobby noch jünger!

Apache Lake

Im Frühjahr ist der

Theodor Roosevelt Lake

ist mit Schmelzwasser

von den Bergengefüllt.

Mit lautem Donner läuft

das Wasser in die Schlucht.

Schon beeindruckend,

wenn man vor den riesigen

Kakteen, den Saguaros

steht und nach oben sieht

Saguaro-Ansicht von unten

 
 
Unterwegs in Arizona: Apache Trail

Als ich 1973 durch Zufall zum ersten Male den APACHE TRAIL befuhr, war es schon Abend und ich sah, während die Abenddämmerung in einen spektakulären Sonnenuntergang überging, eine der schönsten Gegenden, die es wohl im "Wilden Westen" gibt: Die Straße beginnt östlich von Phönix, der Hauptstadt von Arizona. Man fährt durch Tempi und Mesa auf dem Apache Boulevard nach Apache Junction. Hier beginnt zu Fuße der Superstition Mountains der Apache Trail. Superstition bedeutet Aberglaube: Die Berge haben ihren Namen einem Deutschen zu verdanken, es hieß Jocob Waltz und war Goldsucher. Der Deutsche wurde fälschlicherweise als "The old Dutchmen" benannt. Er soll zwischen 1873 und 1876 eine riesige Goldader in diesen Bergen gefunden haben, wie er wohl bei seinem Ableben noch erzählt habe. Wo genau die jetzt als "The Lost Dutchmen Mine" liegt, wurde nie gerausgefunden, wer weiß, ob sie je existierte. Jedenfalls sollen etliche goldgierige Gesellen bei der Suche dort ihr Leben ausgehaucht haben. Der Anblick alleine dieser Berge, eingesäumt von riesigen Saguaros, die eine Höhe von 12 bis 15 Metern erreichen können und uralt werden, ist schon faszinierend. Die Blüte dieses Kaktus ist das Wahrzeichen von Arizona.

Frühstens im Alter von 80-90 Jahren beginnen die ersten Seitenarme zu sprossen, die dem Riesenkaktus seine typische Form verleihen. So mag mancher dieser alten Gesellen schon auf der Erde gewesen sein, als Cowboys und Indianer sich um die Herrschaft dieses Landes stritten.

Hier in Apache Junction beginnt der anfangs noch asphaltierte Weg der Apachen. Es geht nun ostwärts durch eine weite Busch- und Kakteensteppe, vorbei an dem rechter Hand liegenden "Lost Dutchmen State Park", wo eine Menge dieser großen Saguaros wächst. Wir fahren weiter, links geht ein Weg zu einer Ghost Town, einer ehemaligen Goldgräber-Stadt. Als ich damals (1993) hier lang fuhr, war ich von dem Anblick der im letzten Abendlicht vor mir liegenden Landschaft so fasziniert, dass ich beschlossen hatte, irgendwann noch einmal hierherzukommen und mir diese herrliche Landschaft nochmals bei Tageslicht anzuschauen. Damals war schnell stockfinstere Nacht und beim befahren dieser kurvigen Straße, die dazu noch ständig bergauf, bergab ging konnte man immer nur ein kleines Stück des Weges sehen, den die Scheinwerfer aus der Dunkelheit sichtbar machten. Straße ist eigentlich eine übertriebene Bezeichnung: Nach etlichen Kilometern hörte der Asphalt plötzlich auf und ein Warnschild erklärte, daß die nächsten Meilen unbefestigt seien. Von den Stauseen hatte ich damals nicht viel gesehen, der Weg war hier so schmal, daß keine zwei Fahrzeuge aneinander vorbei fahren konnten, eines müsste immer mit zwei Rädern vom Weg herunter.

Damals endete die Fahrt für mich mitten in der Nacht an einem ungeheuren Staudamm, dem Roosevelt-Dam. Er ist der größte gemauerte Staudamm der Erde, mit gewaltigen 220 Metern Länge und 85 Metern Höhe. Er staut den Salt River und den Tonto Creek zu einem 37 Kilometer langen See. Jenseits des Sees zieht sich das Gebirge der Sierra Anchas dahin mit der höchsten Erhebung, dem 2347 m hohen Aztec Peak. 1993 konnte man noch mit dem Wagen in Höhe des Staudammes seitlich vom Weg abfahren, um dort anzuhalten. Bei der näheren Besichtigung des Staudamms, fiel mir auch eine "Besonderheit" des Trails in die Augen: Die unbefestigte Straße, die die meiste Zeit an überhängenden Felsen entlangging, hatte als seitliche Begrenzung gegen den immer auf der nördlichen Seite der Straße befindlichen, manchmal erschreckend tiefen Abgrund ein scheinbar 15 bis 20 cm hohes "Mäuerchen". Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, daß dieses nur aus einem aufgeschichteten Wall aus feinem roten Staub bestand, den man mit der Hand leicht wegwischen konnte. Bei der späteren Besichtigung im Tageslicht, konnte man an etlichen Stellen am Boden der Schlucht abgebrannte Autowracks liegen sehen! Und überhaupt: Wäre mir mit dem Leihwagen ein Unfall passiert, so hätte die Versicherung nichts bezahlt, denn das befahren unbefestigter Straßen ist mit allen Leihwagen verboten.

1997 habe ich wohl schon zum dritten Male das Risiko auf mich genommen und den Weg nochmals komplett abgefahren. Nun war das wieder ein schönes Erlebnis! Wieder von Phoenix aus ostwärts, an Apache Gap, der gewqaltigen Schlucht vorbei, den Blick auf die im Hintergrund liegenden Gebirgsketten, mit den Four Peaks als höchsten Berg mit 2322 metern Höhe. Unbeschreiblich schön! Wir folgen dem Salt River Canon, dieser hat sich in Jahrmillionen durch den zeitweise, im Frühjahr zum reißenden Fluß werdenden Salt River gebildet. Dieser, vor allem bei Regenfällen und im Frühjahr bei Schneeschmelze in den Bergen stark angeschwollene Fluß wurde in seinem Velauf durch vier Staudämme gezähmt, welche ebensoviele herrliche Seen in diese Wüsten und Steppenlandschaft angestaut haben. Sie bilden das Wasserreservoir für Arizona, mit seiner Millionenstadt Phoenix und meinem steten Ziel, der Stadt Tucson, 100 Meilen südlicher. Den untersten See, den Saguaro Lake, lassen wir links liegen. Er ist vom Trail aus nicht erreichbar.

Er wird vom  Stewart Mountain Dam gestaut.

Nach ungefähr 20 Km bekommt man den ersten See aus der Nähe zu Gesicht: Den Canon Lake. Er zieht sich zwischen den steilen Hängen der Berge lnggestreckt dahin, sieht wunderschön aus. Ein Schild am Seeufer sagt: "Arizona grows, when Water flows" - Richtig.

Hier in der Steppe kann es im Sommer fürchterlich heiß werden: Ich habe selbst schon Temperaturen von über 50 Grad Celsius erlebt! In der Stadt Tucson waren damals nur 48 °C, was reichte, um Asphalt weich werden zu lassen, selst ein geschmolzenes Armaturenbrett in einem Auto habe ich gesehen, es hat in Wellen heruntergehangen! Jetzt weiß ich, warum in vielen Autos auf dem Armaturenbrett helles Kuhfell liegt .... Nun wird der Trail stark kurvig, bergauf, bergab, ständig sieht man die von einer Menge von Wüsten- und Steppenpflanzen bewachsene Landschaft aus einem anderen Winkel. Hier wachsen die für Arizona typischen Pflanzen: Mesquite, Palo Verde, Ironwood Bäume, Saguaros, Cholla Fruit Cactus, Barrel- und Hedge-Hog-Kaktus, Greenswood- und Brittle-Büsche, Ferocactus Latispinus mit seinen dicken gebogenen rötlichen Stacheln, Mamillaria´s verschiedenster Sorten, Thelocaktus, Cereen und andere herrlich blühende Sukkulenten (Wassespeichernde Pflanzen).

Sieben Kilometer weiter fahren wir durch die "größte Kleinstadt" Arizonas: Tortilla Flat. Eine Handvoll Menschen betreiben in im Western-Stil gebauten Holzhäusern Andenkenladen, eine "Bar" mit Imbisstube und sogar ein Postamt! Es sind die einzigen bewohnten Häuser direkt am Apachi Trail, das Geschäft mit Touristen scheint sich aber zu rentieren. Der Weg geht nicht mehr lange so weiter, bald kommt auch wieder das Warnschild: Next  Miles unpaved ... Der schönste aber auch am anstrengendsten zu fahrende Teil der Strecke beginnt. Teilweise hat der Trail die Bodenbeschaffenheit eines Waschbrettes - Die Zentimetertiefen Querrillen in der Fahrbahn bringen ungeahnte Geräusche aus dem Leihwagen hervor, manchmal meine ich ein Schlagzeug mit Becken zu hören .... Auch die rötliche Staubfahne hinter unserem Leihwagen lässt den Blick zurück in "Nebel" versinken. Hier halten die Autos automatisch Abstand! Doch der Blick nach vorne war dafür umso schöner. Der Saltlake River entschwindet unseren Augen in nördlicher Richtung, unsere Fahrt geht steil in engen Kurven hoch zur Hochebene. An steilen Felstürmen auf der einen (rechten) Seite entlang, links die steilen Abgründe (mit den Autowracks auf dem Grund) und das ganze natürlich ohne Leitplanken. An diesem Tag haben wir sehr oft Gegenverkehr, meist Jeeps mit Anhänger, auf denen sich Rennboot-ähnliche Motorboote befinden. Wenn so ein Teil entgegen kommt, muß man sich rechts so weit in die Felsnischen "drücken", bis die Radioantenne am Felsen schleift: Maßarbeit ist gefragt. Es ist schon wieder Nachmittag und die wilden Jungs mit ihren Booten fahren wieder heimwärts. Mit der Ruhe scheint es auch hier in der abgeschiedenheit der Wildnis vorbei zu sein. Nun geht es wieder bergab, in einer kurvigen Strecke über eine historisch aussehende Brücke über den Fishcreek, der in einem ordentlichen Canon in den Fels gewaschen hat. Ein malerischer Anblick! Man fühlt sich in einen Westernfilm hineinversetzt. Fehlt nur noch ein Angriff der Indianer! Die Fahrt geht noch ewas weiter bergab, bis wir endlich am dritten Stausee angelangt sind: Dem Apache Lake. Nun, unsere Fahrt geht weiter. Bei km 70 bin ich etwas verstört - Man hat das letzte Stück der Straße neu gebaut, den Staudamm hat man mit einem Sichtschutz dem Blick entzogen (wegen der vielen Leute, die wohl nicht mehr auf dei Straße geschaut haben und Unfälle gebaut haben). Die Straße macht einen Bogen , in den Fels gesprengt geht sie etwas aufwärts über eine neue große Brücke in Richtung Norden. Die Staumauer kann man von dort wegen Sichtblenden nicht mehr sehen! Nur den riesigen Roosevelt Lake rechter Hand. Nach der Brücke kann man dann auf einem kleinen Parkplatz anhalten und den See bestaunen. Was noch bemerkenswert war: Die Straße, die in den Berg gesprengt war, hatte nach ihren ersten paar Tagen ein Trauriges Ereignis: Ein Teil ist mitsamt des Autos darauf in die Tiefe gestürzt. Das fehlende Straßenteil wurde durch eine Stahlkonstruktion ersetzt ...

Wir beendeten unseren Ausflug hier und fuhren die gleiche Strecke wieder zurück, der tiefstehenden Abendsonne entgegen. Auf der Heimfahrt sah alles immer wieder anders aus, einfach sagenhaft schön. Nur schade, daß man unterwegs nicht anhalten kann wo es am schönsten ist, um Bilder zu machen.

Links kann man sehen, wie der Apache Trail verläuft , auf dem rechten Bild sieht man die Landschaft vom Satelit aus. Sie können sich das ganze ebenfalls ansehen, wenn Sie auf den roten Link klicken.

             LINK=>      

Noch einige Hinweise zum Apache-Trail: Schon lange vor den Apachen hatten die Anasazis und die Hohokams vom heutigen Apache Junction einen Pfad durch die Berge hindurch bis zum jenseitigen Tal des Tonto Creek angelegt. Es war damals ein Handelsweg zwischen diesen beiden friedfertigen Indianerstämmen. Doch dann fielen die recht aggressiven Apachen in das Land ein und plünderten die kleinen Siedlungen der Anasazis und der Hohokams. Aus dem Handelsweg wurde schließlich eine Art Kriegspfad, den die Apaches zu Raubzügen aus den White Mountains im Osten in die fruchtbaren Ebenen im Westen benutzten. Als dann sehr viel später der weiße Mann kam, sprach man zunächst vom Tonto Trail. Erst als um die Jahrhundertwende Apache-Indianer den Weißen halfen, den Trail zu einer halbwegs breiten Fahrbahn auszubauen, um nämlich am östlichen Ende des Salt-River-Canyons einen Staudamm zu errichten zu können, nannte man diesen Weg "Apache Trail". Der ROOSEVELT DAM wurde von 1906 bis 1911 errichtet. Er ist der Welt größter gemauerter Staudamm und staut das Wasser des Tonto Creek und des Salt River. Die Apachen bauten den Trail so selbstständig aus, daß es beinahe keiner Aufsicht bedurfte. Auf diesem 96 km langen Weg mußte dann alles Baumaterial mit Mulis bis zur Baustelle geschafft werden.

Der Damm ist 220 m breit, 86,5 m hoch und am Fuß 56 m dick, sowie an seiner Oberkante noch 4,80 m. Der Roosevelt Lake ist 37 km lang und hat eine Fläche von 72.033 qm.

Auf der Postkarte ist wohl Sommer, denn es kommt kein Wasser aus dem Überlauf. 1973 war es im März, als durch die Schneeschmelze das Wasser im See stark angestiegen war. Im Sommer geht der Wasserstand ganz schön zurück. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, daß sich im Staudamm ein Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung befindet. Deswegen sind trotz dieser unzugänglichen Landschaft jede Menge an zum Teil riesigen Hochspannungsmasten zu sehen, welche die starken Überlandleitungen tragen, um den erzeugten Strom nach Phoenix zu leiten. Die meisten Stahlträger werden wohl mit einem Helikopter transportiert worden sein.

Einen Teil der Daten/Texte habe ich von einem Zeitungsbericht von Götz Weihmann entlehnt

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- open pit mining Twin Buttes -

Kupfertagebau in der Twin Buttes Mine

Eine Sache ist für mich immer wieder faszinierend: Die riesigen Kupferbergwerke in Arizona. Ich habe im April 1997 ein ziemlich großes besichtigt, es ist eine Autostunde südlich von Tucson gelegen in "TWIN BUTTE" , direkt neben GREEN VALLEY. Mich hat die Größe dieser von Menschen ausgehobenen Gruben irgendwie geschockt. Die Erde wird aufgesprengt, der Abraum mit Riesen-LKW zu einer Mühle gefahren. Dort werden die Gesteinsbrocken in riesengroße Trommeln gefüllt, in denen große Stahlkugeln liegen. Durch die Drehung der Trommeln, mahlen die schweren Stahlkugeln die Steinmasse zu feinem Staub. Dieser wird dann durch Förderbänder in große Wasserbecken eingebracht, die aussehen, als wären sie Kläranlagen. Der Trick kommt nun: Man hat dem Wasser Palmöl zugesetzt. Dieses verbindet sich mit den Kupfermolekülen und schwimmt nach oben. Dort wird die Masse abgeschöüft und nun muß man nur noch mit einem einfachen Vorgang das Palmöl vom Kupfer trennen. So hat man Kupfer mit einem hohen Reinheitsgrad von ca.98% gewonnen. Diese Bergbaufirmen haben sich verpflichtet, die ausgebeutete Landschaft wieder herzustellen. Ich konnte damals Wiesen besichtigen, die Jahre zuvor ein großes Loch waren. Alles wird wieder zugeschüttet und die oberste Schicht wieder nutzbar wiederhergestellt.  Nordwestlich des Tagebaus ist ein eigener Airport angelegt: Der Ruby Star Airpark. Daran kann man sehen, daß hier ein lägerer Abbau geplant ist. Schauen Sie sich in der unten angezeigten Google-Maps Karte um, sie können darin navigieren.

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Größere Kartenansicht

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Hier ein Foto einer Wand in dem Touristeninformationszentrum im Eingang der Mine. Bild aus der Vogelperspektive, welches jetzt schon wieder ganz anders aussiht.

 

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TITAN ATOM-RAKETE

Nur einen "Steinwurf" rechts von dem Kupferbergwerk befindet sie noch ein Überbleibsel aus dem kalten Krieg: Die einzige noch vorhandene unterirdische Abschußrampe für eine TITAN-MISSLE ATOMRAKETE. Normalerweise war die Abschußrampe zu der Zeit des kalten Krieges nur aus der Luft als Betonplatte zu sehen, alles andere war gut getarnt. Es gab trotz alledem eine perfekte Absicherung des geheimen Militätstützpunktes durch aufwändige Mikrowellen-Sensoren (Radar). Der eigentliche Stützpunkt ist unterirdisch. Er ist heute eine Touristenatraktion, welche ich mir natürlich auch angesehen habe. In dem Abschußschacht steht eine "entschärfte" Titan-Rakete, als wäre sie startklar. Der Betondeckel darüber ist nur zur Hälfte geöffent, eine weitere Öffnung mußte durch Betonverguß verhindert werden (Angeblich auf Forderung der UDSSR).

Unten befindet sich die Kommandozentrale mit den zugehörigen Computern und der Verschlüsselungseinrichtung, die nur durch zwei verschiedene Leute mit je einem Code scharf geschaltet werden konnte. Zum Glück ist dieser Fall nie eingetreten, sonst hätten wir nicht nur in Deutschland Einschläge von diesen Atomsprengköpfen erwarten können, sondern auch den 3.Weltkrieg - Er wäre dann auch wohl der letzte gewesen.

Die unterirdischen Räume waren alle in Stahlröhren, die mit riesigen Federn im Fels verankert waren, um ebenfalls dort Einschläge gegnerischer Geschosse unbeschadet zu überstehen. Fotos werde ich später noch einstellen, muß sie noch einscannen.

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Größere Kartenansicht

 

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